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Herbst 2021 – Wurzelspitzenresektion: letzte Chance auf Zahnerhalt

Gelangen Bakterien, z. B. durch eine fortgeschrittene Karies oder einen Unfall, in das Zahninnere, können diese eine Entzündung des Zahnmarks (Zahnpulpa) auslösen. Derart erkrankte Zähne mussten noch bis vor einigen Jahren entfernt werden, um ein Übergreifen der Entzündung auf umliegendes Gewebe und den Kieferknochen zu verhindern.

Heutzutage lassen sich diese Zähne dank einer Wurzelkanalbehandlung in den meisten Fällen erhalten. Es kann jedoch vorkommen, dass die Behandlung fehlschlägt, die Entzündung nicht ausheilt und auch die Revisionsbehandlung (wiederholte Behandlung) keinen Erfolg bringt. Manchmal ist eine vollständige Reinigung der Wurzelkanäle auch von vornherein nicht zu erreichen, beispielsweise, weil die Kanäle zu stark gekrümmt sind.

In diesen Fällen ist die Entfernung eines Teils der Wurzelspitze, die Wurzelspitzenresektion, die letzte Möglichkeit, den Zahn zu erhalten.

Ablauf der Wurzelspitzenresektion

  • Wir erstellen vorab eine Röntgenaufnahme und betäuben den betroffenen Zahn.
  • Dann schaffen wir uns über den Kieferknochen einen Zugang zur Zahnwurzel, entfernen einige Millimeter der Wurzelspitze und das umliegende entzündete Gewebe.
  • Anschließend füllen wir die gereinigte Wurzelkanalöffnung bakteriendicht auf und verschließen sie.
  • Das kleine Loch im Kieferknochen füllt sich im Laufe der folgenden Monate durch körpereigene Heilungsprozesse von selbst wieder auf.

Eine Wurzelspitzenresektion erfordert Erfahrung, den Einsatz moderner Technik, Präzision und Fingerspitzengefühl – bei einem erfolgreichen Verlauf kann der Zahn häufig sogar ein Leben lang erhalten bleiben.

Haben Sie Fragen zur Wurzelspitzenresektion? Wir helfen gerne weiter!

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